Habt Ihr einen Monitor? Oder wie hört Ihr euch auf der Bühne

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toeti
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Habt Ihr einen Monitor? Oder wie hört Ihr euch auf der Bühne

Beitrag von toeti » 31.07.2006 09:59

Mahlzeit,

ich würde gerne mal wissen mit was für Zeug ihr euch im Proberaum hört.
Ich selber spiele über die PA und zusätzlich habe ich noch mein IN EAR.
Das ist Kabelgebunden und im Proberaum habe ich da lediglich mein Signal drauf.

Live kommt es auf die Örtlichkeit an. Meist ist für mich gar kein Monitor vorhanden. Da bringe ich dann meinen eigenen mit oder eben mein In Ear. Das kommt dann aufs Transportfahrzeug, die Spielzeit und evtl. Umbauzeit an.

Gruß
Thorsten
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Wie immer: Es kommt drauf an !

Beitrag von Gast » 31.07.2006 12:49

Im Proberaum haben wir PA + 4 KME 1122-Monitor manchesmal nehm ich auch noch mein InEar dazu.... :lol:

Live bei meinen Karnevals-Chaoten: KME 1122

Live bei sixaffair:

Bei Festivals oft mit einer (vom Veranstalter gestellten) Monitorbox <- da hatte ich schon Supersound, aber auch total grottiges dabei :roll:

Bei Konzerten, bei denen wir die Beschallung "diktieren" arbeite ich mit InEar in einem Ohr + Wedge am anderen. Das ist für mich das NonPlusUltra. Ich lass mir dann einen Aux-Weg auf mein Pult legen und mix mir dann selbst mein InEar zusammen.
Auf die Wedge kommt dann eigentlich nur noch der 4-Stimmige Gesang.

Micha

Rene22
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Beitrag von Rene22 » 31.07.2006 18:13

Zwei Monitorboxen (während eine gerade ausgefallen ist leider). Somit hört jeder das gleiche.

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toeti
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Beitrag von toeti » 09.08.2006 13:39

Mahlzeit,

ich habe gestern das Geld überwiesen und werde dann ab nächste Woche mit Kabellosem In Ear arbeiten. Ich bin gespannt!

Gruß
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blueser
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Beitrag von blueser » 17.08.2006 08:37

Hi,

momentan verwende ich für den Synth oder das Digipiano einen aktiven Monitor. Bei der Orgel hat sich das Thema bei mir durch den Einsatz eines Leslie eh erledigt.

Ich habe aber auch schon eine gewisse Zeit mit In-Ear (kabelgebunden, also quasi ein Kopfhörer am Keyboardmixer angeschlossen) gearbeitet. Das kann ich aber nur dann empfehlen, wenn man man beim Akusitiker sich einen Ohreinsatz machen lässt. Dieser Einsatz wird aus Silikon gegossen und schliesst den Ohrstöpsel mit ein.

Der Ohreinsatz hat ein paar wesentliche Vorteile gegenüber der von mir verwendeten primitiv Lösung "Ohrstöpsel" am Mixer:
- er hat eine bestimmte Dämpfung (- x dB, d.h. die Umgebungsgeräusche sind stark gedämpft und man kann das eigentliche Signal in einer angenehmen Lautstärke hören

- er verrutscht nicht, z.B. wenn man noch singt, was sonst wiederum die Umgebungsgeräusche stärker ans Ohr dringen lässt und zum Lautermachen des eigentlichen Signals führt.

In Ear kann also durchaus Sinn machen, wenn man es richtig macht, es ist allerdings auch gewöhnungsbedürftig:

- man muss sich daran gewöhnen von der Umwelt relativ stark abgeschnitten zu sein

- man hört nur das, was über den Mixer auf den In-Ear Kanal gemischt ist.

- Publikumsreaktionen oder Musikerreaktionen bekommt man nur indirekt mit

- will man das verbessern muss man weiteren Aufwand treiben und spezielle Micros positionieren, die z.B. das Publikum aufnehmen.

Hier stellt sich für mich dann schnell die Kosten-Nutzen Frage.

Es birgt aber auch eine Gefahr, eigentlich wie bei allen Audiogeräten, die via Ohrstöpsel abgehört werden. Die Schallquelle ist dem Trommelfell sehr nahe und z.B. bei lauter Rockmusik neigt man gerene dazu sich ordentlich was auf die Ohren zu geben. Dies kann dann wenn man dies öfters macht zu Tinnitus führen. Mir ist im übrigen so ergangen.

Danach habe ich das In-Ear wieder zur Seite gelegt. Ich will mit diesem Beitrag jetzt nicht behaupten, dass es allen so ergehen muss. Die Frage entscheidet sich daran, wieviel Geld man dafür auszugeben bereit ist (Akkusitiker) und natürlich genauso viel am "vernünftigen" Umgang damit.

fg

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Beitrag von Rene22 » 17.08.2006 12:47

Es birgt aber auch eine Gefahr, eigentlich wie bei allen Audiogeräten, die via Ohrstöpsel abgehört werden. Die Schallquelle ist dem Trommelfell sehr nahe und z.B. bei lauter Rockmusik neigt man gerene dazu sich ordentlich was auf die Ohren zu geben. Dies kann dann wenn man dies öfters macht zu Tinnitus führen. Mir ist im übrigen so ergangen.
Kann das nicht auch bei einer sehr lauten Monitorbox passieren?

Ich weiss, dass wir im Proberaum z.B. immer das berüchtigte Fiepen auf dem Ohr haben, wenn wir da nach vier Stunden rauskommen

mott
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Beitrag von mott » 17.08.2006 13:02

Und wie wärs mit einfach leiser drehen? Beim proben muss es doch nicht Bühnenlautstärke haben?


mfg mott
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Beitrag von Rene22 » 17.08.2006 13:17

Das ist klar. Der Pegel wird aber automatisch immer lauter.
Typisches Klassenzimmer-Syndrom : Einer fängt an zu sprechen.. Die anderen sprechen ebenfalls. Der Lautstärkepegel wird immer lauter. Wird der Nachbar lauter, werden alle anderen auch irgendwann lauter.

Ich meinte ja auch nur ob man nicht auch nen Hörstuzr/Tinnitus bekommen kann, wenn man keine Ohrstöpsel drin hat. Auf der Bühne bspw.

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Beitrag von mott » 17.08.2006 13:21

Das kommt mir manchmal auch bei Bands so vor, die man im Fernsehen sieht. Die stehen vor einem Gebirge aus Marshall Verstärkern und hämmern auch noch dick in ihre Geräte...
Also da frag ich mich schon wie man das überlebt. Mit Ohrstöpseln? Bekommt man da trotzdem noch alles mit?



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Beitrag von blueser » 17.08.2006 19:50

Rene22 hat geschrieben: Ich meinte ja auch nur ob man nicht auch nen Hörstuzr/Tinnitus bekommen kann, wenn man keine Ohrstöpsel drin hat. Auf der Bühne bspw.
ja das kann auch bei lauten Monitoren passieren und das von erwähnte Fiepsen hatte ich auch nach vielen Auftritten, aber das war am nächsten Tag immer verschwunden.
Beim In-Ear ist die Schallquelle eben noch näher am Trommelfell als bei einer Monitorbox, deswegen meine ich ist es gefährlicher.

Wie Mott schreibt, leiser spielen wäre ein sehr guter Ansatz. Jetzt wissen das ganz viele Musiker und trotzdem wird es meist nicht gemacht. Rene hat mit dem Klassenzimmer-Effekt erklärt wie es dazu kommt.

Leise zu spielen (damit meine ich wenigstens angemessen) erfordert viel Disziplin.

fg

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Beitrag von Thümmer » 08.10.2006 13:17

mott hat geschrieben:Das kommt mir manchmal auch bei Bands so vor, die man im Fernsehen sieht. Die stehen vor einem Gebirge aus Marshall Verstärkern und hämmern auch noch dick in ihre Geräte...
Also da frag ich mich schon wie man das überlebt. Mit Ohrstöpseln? Bekommt man da trotzdem noch alles mit?
also ich hab auf der bühne immer ohrstöpsel drin, sonst würd ich unser schlagzeuggebolze ja kaum überleben ;-)
hab auch selten probleme mich dann über meinen monitor zu hören, trotz ohrstäpsel. geht also gut finde ich.

mott
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Beitrag von mott » 08.10.2006 14:32

[/quote]
also ich hab auf der bühne immer ohrstöpsel drin, sonst würd ich unser schlagzeuggebolze ja kaum überleben ;-)
hab auch selten probleme mich dann über meinen monitor zu hören, trotz ohrstäpsel. geht also gut finde ich.[/quote]

Hm, also du spielst mit Ohrstöpseln. Die sind doch dafür gedacht möglichst "taub" zu sein? ;) Oder?
Trotzdem machen sie einen nie komplett zum Gehörlosen, man hört also immer noch Geräusche durch. So viele dass man damit noch ordentlich spielen kann? Sich auf seine Sachen konzentrieren kann? Ich mein, das ganze kommt doch stark gedämpft ans Ohr...


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Thümmer
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Beitrag von Thümmer » 08.10.2006 14:58

mott hat geschrieben: Hm, also du spielst mit Ohrstöpseln. Die sind doch dafür gedacht möglichst "taub" zu sein? ;) Oder?
Trotzdem machen sie einen nie komplett zum Gehörlosen, man hört also immer noch Geräusche durch. So viele dass man damit noch ordentlich spielen kann? Sich auf seine Sachen konzentrieren kann? Ich mein, das ganze kommt doch stark gedämpft ans Ohr...


mfg mott
ja der sound ist gedämpft, aber ich kann trotzdem noch die verschiedenen instrumente der andern hören. ich muss ja eigentlich auch mehr hören wie schnell die andern grade sind bzw in welchem part des songs und dann spiel ich meinen dazu. also ich hab keine probleme mit den ohrstöpseln....und wenn man als alternative KEINE ohrstöpsel hat und sein gehör behalten will nimmt man auch dumpfen sound gern hin ;)

Swave
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Beitrag von Swave » 05.01.2009 18:45

Wir proben meistens in unserer Schule. Da haben wir zwei fette Monitorboxen. Den Namen weiß ich nicht mehr. Auf der Bühne find ich InEar besser
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